| HSG - Zeitung Spezial August´10 | News | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die männliche A-Jugend in Klagenfurt bei den United World Games vom 17.07.2010-20.07.2010 Donnerstag 17.07.2010 Am Donnerstag, 17.07.2010, sollte unsere große Reise starten. Ganze 26 Eltern, Spieler, Geschwister und Trainer trafen sich um 8:15 am Duisburger Hauptbahnhof. Damit wir auch als Gruppe erkennbar waren, alle im einheitlichen türkis blau. Um kurz nach halb neun ging es mit dem Zug zum Flughafen Köln/Bonn. Eingecheckt, ein kleine Stärkung (Burger King um kurz vor elf ist sehr lecker) und dann saßen wir schon mehr oder weniger entspannt im Flieger nach Klagenfurt. Um kurz nach 13:00 Uhr setzte unsere Maschine dann sicher auf Österreichischem Boden auf. Mit dem Bus ging es dann zum Klagenfurter Stadion zum Check-In. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Playerstown ging es weiter mit dem Bus. Die Eltern fuhren in eine hübsche Pension und die Spieler + Trainer in die Jugendherberge. Nachdem die Zimmer bezogen waren ging es zu Fuß zurück in die Playerstown. Wir hatten Glück und der Handball Center-Court war nicht belegt. Also Sportsachen an und ab auf den original EM Boden von 2010. Unser kleines Spielchen dauerte circa eine Stunde und machte uns richtig durstig. Da unser Rechtsaußen, Jörn Geidel, genau an diesem Tag Geburtstag hatte, gab es ja noch eine Geburtstagsrunde. Diese gab es in der Pension der Eltern. Gegen 23:00 ging es dann, wieder mit dem Bus, Richtung Jugendherberge, in der dann ein anstrengender Tag recht früh zu Ende ging. Freitag 18.07.2010 So gegen acht Uhr wurde die Mannschaft von ihrem netten Trainer per Megaphone geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann wieder zu Fuß zur Halle (10 Minuten Gehweg). Um 11:00 stand unser erstes Spiel an. Gegen die Mannschaft DMTK Hunyadi Dunaharastki aus Ungarn, lieferten wir uns wirklich einen harten Kampf und erreichten am Ende ein verdientes Unentschieden (16:16). Dieses Unentschieden erreichten wir auch deshalb, weil wir ständig mit 7 Feldspielern auf dem Platz waren. Dies ist keine außergewöhnliche Regel in Österreich. Der 7. Feldspieler waren die mitgereisten Fans, die den Center-Court in ein Tollhaus verwandelten. Ständige HSG - HSG - HSG" Rufe schalten durch die Halle. Diese Stimmung war am gesamten Wochenende von keiner anderen Mannschaft zu toppen. Nach dem Spiel ging es für die Spieler zur sogenannten Food-Town". Es gab fast alles was der Magen wollte. Von Pizza, über Putenschnitzel bis hin zu Chicken-Wings. Es war für jeden etwas dabei und trotz der Zubereitung von circa 5000 Gerichten hat alles wirklich gut geschmeckt. Gestärkt und voller Vorfreude machten wir uns dann auf in die Lounge. Dort wurde das Spiel Deutschland - Serbien übertragen. 500 deutsche Anhänger und 30 serbische hatten sich vor der Großbildleinwand versammelt. Leider hatten die Serben, wie wir alle wissen, mehr zu feiern. Nach dem Spiel konnte sich jeder frei in der Playerstown bewegen. Man konnte sich entweder dem Live-Sport (Handball oder Fußball) widmen, an X-Box virtuell spielen, Trampoline springen, Kontakt zu anderen Sportlern knüpfen und, und, und. In einem wirklich perfekt organisiertem Turnier wurde keinem langweilig. Um 18:00 hatten wir dann unser zweites Spiel. Der Gegner war kein geringerer alles die 94 Jahrgangsnationalmannschaft von Österreich. Auch wenn Österreich nicht die Handballweltmacht ist, gab es gegen den späteren Turniersieger nichts zu gewinnen. Nach dem Spiel ging es schnell in die Kabine zum Duschen, denn das Highlight der Spiele stand an. Die Eröffnungsfeier. Alle Sportler liefen unter mit ihrer Landesfahne und der Nationalhymne ins Stadion ein. Ein wirklich großer Moment für alle Teilnehmer und ein Hauch von Olympia. Nach dem Einlauf nahmen dann alle auf der Tribüne Platz und sahen sich den weiteren Teil der Eröffnungsfeier an. Von Tanzeinlagen über den Schwur zum Fairplay bis hin zum Duckingcontest war alles dabei. Gegen 23:00 ging es dann in die Jugendherberge in der es dann auch noch ein oder zwei Isotonische Getränke gab. Auf Grund der nahezu aussichtslosen Siegchancen am nächsten Tag, wurde die Sperrstunde aufgehoben und die Mannschaft feierte in die Klagenfurter Nacht. Samstag 19.07.2010 Nach einer relativ kurzen Nacht ging es dann am nächsten morgen wieder zum Klagenfurter Stadion. Das nächste Spiel stand an. Aber auch gegen die Auswahl aus Kärnten hatten wir nicht viel entgegen zu setzen. Die Jungens kämpften zwar bis zum Umfallen, aber die Kärntener waren einfach schneller, technisch besser und vielleicht auch ein wenig ausgeschlafener. Nach dem Spiel ging es für die alle Eltern und ein paar Spieler in die Klagenfurter Innenstadt. Man wollte ja auch noch etwas von dieser schönen Stadt sehen. Der restliche Teil vertrieb sich die Zeit bis zum nächsten Spiel, wieder in der Playerstown. Man schaut sich zwei erstklassige Fußballspiele an, aß eine Kleinigkeit, übte die Fingerfertigkeit an der X-Box und dann ging es auch schon weiter zum nächsten Spiel. Das einzige Spiel, welches wir nicht auf dem Center-Court hatten, fand in einer Halle circa 5 Minuten vom Stadion entfernt statt. Dort brachte uns ein Bus dann schließlich auch pünktlich hin. Das Spiel gegen die Regionalligamannschaft vom TV Gleisdorf verloren wir wieder recht deutlich. Aber man muss auch hier wieder allen Spielern zu Gute halten, dass sie nie aufgegeben haben, obwohl die Schmerzen teilweise schon recht groß waren. Das Publikum war auch bei diesem Spiel wieder absolute Turnierspitze. Leider fing es nachdem Spiel an zu regnen. So verbrachten wir noch eine gewisse Zeit in der Handballhalle und stürmten die Saisonabschlussfeier des TV Gleisdorf. Die Spieler fuhren mit dem Bus zurück in die Jugendherberge um sich für die am Abend anstehende Playersparty zurecht zu machen. Zu dieser Party ging es dann so gegen 20:00 Uhr. Es wurde getanzt, geflirtet (ganz nett die Cheerleader aus den USA), getrunken und gegen 00:00 Uhr ging es zurück zur Jugendherberge. Der letzte Abend ging damit genau so friedlich zu Ende, wie die anderen davor. Sonntag 20.07.2010 Der letzte gemeinsam Tag brach an. Alle waren froh heute kein Handball mehr zu spielen, taten die Knochen doch schon ziemlich weh. Der Bus holte uns an der Jugendherberge ab und fuhr uns ein letztes Mal zum Stadion. Dort haben wir noch einmal gemeinsam Mittag gegessen, bevor es weiter zum Flughafen ging. Nach dem Einchecken ging es dann relativ zügig in den Flieger und Richtung Heimat. Aufgrund einiger leichter Turbulenzen war der Rückflug nicht so entspannend wie der Hinflug. Es wurde im Flugzeug etwas geschrien, die Stewardess musste auf einzelne Passagiere einreden und es gab nicht für alle Getränke. Nach der erfolgreichen Ladung, an die nicht mehr alle Flugzeuginsassen geglaubt hatten, ging es zur Gepäckausgabe. Es dauerte ein wenig bis alle 26 Gruppenmitglieder ihren Koffer hatten, aber wir hatten nichts verloren. Mit dem Zug ging es dann zurück nach Duisburg. Am Hauptbahnhof endeten 4 wunderschöne Tag in Klagenfurt. Ich denke keiner der Teilnehmer wird dieses Erlebnis je vergessen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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